Rehabilitationszentrum am Sprudelhof, Bad Nauheim

Rehabilitationszentrum am Sprudelhof, Bad Nauheim


Rehabilitationszentrum am Sprudelhof
Ludwigstraße 25-31
61231 Bad Nauheim

Tel.: (0 60 32) 80 60
Faxanschlüsse:
Verwaltung: (0 60 32) 80 67 18
Ärztliche Abeilung.: (0 60 32) 80 62 83

Der äußere Rahmen

Das Rehabilitationszentrum am Sprudelhof liegt direkt gegenüber dem Kurpark und dem Sprudelhof von Bad Nauheim. Das Stadtzentrum und der Bahnhof sind in ca. 5 Gehminuten erreichbar.
Die Klinik verfügt über 183 Betten in Einzelzimmern mit Balkon, Dusche/WC, Telefon und Schwesternruf. Es stehen 12 behinderten- und rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.
Um die ständige Sicherung und Verbesserung der Qualität des Hauses zu gewährleisten, ist die Klinik in das komplette Qualitätssicherungsprogramm der Rentenversicherung eingebunden.


Aufgabengebiet


Kardiologische Abteilung
(Leitung durch einen Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie):
Die kardiologische Abteilung ist anerkannte Schwerpunktklinik für kardio-vaskuläre Rehabilitation und ist insbesondere auf die Durchführung von Anschlussheilbehandlungen nach Herzinfarkt und Herzoperation spezialisiert.
Daneben werden Gefäßerkrankungen und die Risikofaktoren der Arteriosklerose (z.B. Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, arterielle Hypertonie) mitbehandelt.


Psychosomatische Abteilung
(Leitung durch einen Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie):
Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen bei funktionellen (psychovegetativen) Störungen, Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Rückenleiden und Schmerzzuständen.

Orthopädische Abteilung
(Leitung durch einen Facharzt für Orthopädie sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin)
Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen bei degenerativen, entzündlich rheumatologischen und traumatologischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates und deren Folgezuständen.
Anschlussheilbehandlungen nach operativer und konservativer Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen, künstlichem Gelenkersatz oder anderen Operationen der peripheren Gelenke sowie bei rheumatischen Erkrankungen.


Behandlungsangebote

  • Anschlussheilbehandlung
  • Stationäre Rehabilitation
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Intensivierte, ambulante Nachsorge
  • Kombinierte stationäre und teilstationäre Rehabilitation

Diagnostik

Die umfangreiche, moderne apparative Ausstattung der Klinik ermöglicht eine eingehende Krankheitsabklärung und verbessert somit die krankheitsspezifischen Therapiemaßnahmen. In der Klinik werden folgende diagnostische Leistungen erbracht:
  • EKG, Langzeit-EKG sowie diagnostische Ergometrie
  • 24-Stunden-Blutdruck-Monitoring
  • Echokardiographie
  • 1- und 2-dimensionale Echokardiographie, Doppler- und Farbdoppler-Echokardiographie, TEE, Streßechokardiographie
  • Abdominelle- und Schilddrüsensonographie
  • Doppler- und Duplexsonographische Untersuchungen der Gefäße
  • Spiroergometrie
  • Röntgendiagnostik
  • Lungenfunktionsdiagnostik einschließlich Bodyplethysmographie
  • Gastroskopie
  • Ultraschalldiagnostik der Gelenke und Weichteile
  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Psychodiagnostische Fragebogenuntersuchung als Eingangsdiagnostik und Therapiebewertung
  • Labordiagnostik (im Institut für Labormedizin der Deutschen Rentenversicherung Hessen,welches in der Klinik untergebracht ist)


Therapie

Durch die umfangreiche Diagnostik wird ein optimaler Therapieplan erstellt. Hierbei stehen unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte wie medikamentöse Therapie, invasive Therapie oder psychologische Therapie im Vordergrund und es erfolgt die Aufnahme des Patienten in die Physikalische Therapie.

Aktive Maßnahmen:
  • Verschiedene Formen der Einzelkrankengymnastik
  • Gruppenkrankengymnastiken, eingeteilt nach kardiologischer Belastbarkeit und entsprechend den orthopädischen Krankheitsbildern
  • Ergometertraining
  • Schwimmen einschließlich Schwimmkurse
  • Aquajogging
  • Wassergymnastik im klinikeigenen Bewegungsbad
  • MTT (Medizinische Trainingstherapie)
  • Gehtraining einschließlich Walking

Passive Maßnahmen:
  • Medizinische Bäder/Solebäder/Stangerbäder
  • Kneippgüsse/Wassertreten
  • Teilbäder (Armbäder, Fußbäder, Hauffe´sche Armbäder)
  • Eispackungen und Kaltluft
  • Fangopackungen/Heißluftbestrahlungen
  • manuelle Massagen und Unterwasserdruckstrahlmassagen
  • Extensionsbehandlungen einschließlich Schlingentischtherapie
  • Manuelle und apparative Lymphdrainage
  • Hydrojet
  • Elektrotherapie (Niederfrequenztherapie, Mittelfrequenztherapie, Mikrowellentherapie, Kurzwelle und Ultraschall)


Gesundheitstraining:
Das Gesundheitstraining wird von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, klinischen Psychologen, Pflegekräften, Pyschotherapeuten und Diätassistentinnen durchgeführt.
- Anleitung zur Lebensstiländerung
- Blutdruckschulung
- Diabetesschulung
- Fettstoffwechselschulung
- Ernährungsberatung bei Adipositas
- Raucherentwöhnung
- Quickwert- und INR-Selbstbestimmung
- Diätberatung und Lehrkochen
- Orthopädische Vorträge, z.B. zur Osteoporose, Endoprothetik und zum Sportverhalten
- Schulung zur körperlichen Fitness
- Rückenschule
- Vortrag: Stressentstehung und -bewältigung


Deutsche Rentenversicherung Hessen

10.02.2009